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Autorin

Aus meinem Leben, oder wie ich wurde was ich bin

Geboren wurde ich im Herzen von Stuttgart, wuchs im Rhein-Main-Gebiet auf und landete schließlich im Bayerischen Wald.

Meine Kindheit war eine nach außen unspektakuläre, für mein heutiges Schreiben aber prägende Zeit. Bestimmt scheint es heute besser, wenn man sein eigenes Zimmer hat, schon mit zwei Jahren vor dem Fernseher sitzen kann, um seine Lieblingssendungen zu sehen, das Handy nicht zu vergessen.

Doch auch damals schien alles schon sehr modern, denn wir waren immerhin eine der ersten Generationen, die nicht mehr von Krieg geprägt waren. Um der häuslichen Enge zu entgehen, aber vor allem auch, um meine Neugierde auf andere Menschen zu stillen, zog es mich oft hinaus in die Straßen, den Wald und schließlich ins Jugendrotkreuz.

Dort erlernte ich die realistische Unfalldarstellung. Dabei wurden mit Hautkitt, Farbpasten und viel Kunstblut Wunden dargestellt, Brandblasen aufgespritzt und das richtige Verhalten bei der Simulation von Katastrophenszenarien geübt: Der Grundstein für heutige Tatortinszenierungen, die ich nach und nach mit Fachwissen aus der Rechtsmedizin verfeinert habe.

Der Bayerische Wald

Zwei Grenzen im Nacken. Straßensperren, Panzerübungen. Im Bayerischen Wald ließ der kalte Krieg noch lange grüßen. Vor dreißig Jahren gab es noch nicht einmal einen Aldi. Kittelschürzen und Kopftücher gehörten zum Straßenbild und überall standen die Kühe auf den Weiden. Es war herrlich – idyllisch – und manchmal auch gespenstisch einsam.
Im Winter hieß es, die Schneemassen zu bändigen, im Sommer mit der Sense Gras zu mähen.

Neben meinem Engagement in der Schule meiner sechs inzwischen erwachsenen Kinder, kam später das Projekt Mädchenschulen für Afghanistan hinzu. Gemeinsam mit der CIMIC, einer Organisation der Bundeswehr, die für den Brücken- und Brunnenbau, für Polizei und Schulen verantwortlich war, habe ich nach geeigneten Standorten gesucht. Meine Aufgabe bestand darin, Geld zu sammeln, indem ich den Menschen in meiner Heimat von diesem Land und seinen Möglichkeiten berichtete und sie davon überzeugte, dass es nur auf friedliche Weise funktionieren kann. Heute sieht es dort schon wieder ganz anders aus, warum ich vielleicht lieber nicht wissen möchte, was aus „meiner“ Schule geworden ist.

Beruf kommt von Berufung

Seit mehr als zwanzig Jahren arbeite ich als Journalistin für verschiedene Zeitungen und auch für Internetportale. In diesem Zusammenhang habe ich jahrelang von der Frankfurter Buchmesse berichtet und dabei so bekannte Autoren wie Peter Scholl – Latour, den damaligen Tagesthemen – Moderator und jetzigen WDR – Intendanten Tom Buhrow und Rafik Schami, auch beliebte Personen wie Joachim Fuchsberger und Christine Neubauer, bewundernswerte Persönlichkeiten wie Rita Süssmuth, oder durchaus umstrittene oder kontrovers diskutierte Publizisten wie Eva Herman und Michel Friedman getroffen und interviewt.
Dabei sind es vor allem die Menschen und ihre ganz persönlichen Geschichten, die mir so am Herzen liegen und die ich möglichst ehrlich niederschreiben möchte.

Im Kriminalroman dagegen kommt so ziemlich alles vor, was mir wichtig ist und was ich gern zu einem Großen und Ganzen zusammenbauen möchte. Fantasie, Menschenkenntnis, logisches Denken, Geschichten erzählen, Recherchieren, Nachforschen, Hineinversetzen, Spannung aufbauen, Leser an der Nase herumführen und sie mit einem unerwarteten Ende überraschen.

Ich hasse Sätze wie: „Und sie sanken aufs Bett und als die Sonne aufging war sie die glücklichste Frau …“ Warum war das auf einmal so, frage nicht nur ich mich dann wahrscheinlich?

Für mich gehört Erotik zum Leben und in jedem Fall in einen Krimi. Schließlich lassen sich Figuren am besten beschreiben, wenn sie sich in Grenzsituationen befinden.

Übrigens habe ich 2003, als eine der Ersten einen sogenannten Regionalkrimi herausgebracht.
Allerdings wollte ich damit genau das Gegenteil von dem erreichen, was viele Regionalkrimis heute ausmacht. Ich wollte zeigen, wie modern, wie schön und doch lebenswert die Stadt Passau ist. Der Charme und die Berühmtheit vieler später erschienener Regionalkrimis, zielen genau auf das ab, was ich vermeiden wollte. Denn leider wird dort oft der ganzen restlichen Republik in eindringlich geschilderten Bildern gezeigt, wie hinterwäldlerisch es in so mancher bayerischen Provinzstadt zugeht…

Seit Juni 2013 wohne ich nun selbst in Passau und kann so jeden Tag etwas Neues entdecken und meine Krimis so noch lebhafter und authentischer erzählen.

Mitgliedschaften

Als frei arbeitende Journalistin bin ich Mitglied im Deutschen Presseverband und als Krimiautorin zudem noch eine der „mörderischen Schwestern“, einem Netzwerk von Frauen, deren gemeinsames Ziel die Förderung der von Frauen geschriebenen, deutschsprachigen Kriminalliteratur ist.

Lesungen

Wenn Sie Interesse an einer persönlichen Lesung haben, schreiben Sie mir eine Mail und lassen Sie uns gemeinsam überlegen, wie wir sie organisieren können. Besonders gern besuche ich interessierte Gruppen, die viele Fragen rund ums Schreiben stellen.

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